Grüne Jugend Ansbach

Fleischkonsum

Hallo liebe/r Besucher/in unserer Website,
schön, dass du dir Zeit nimmst, bei uns vorbeizuschaun!
Wir von der Grünen Jugend Ansbach möchten zunächst einmal klarstellen, dass es uns nicht darum geht, Menschen zu drangsalieren bzw. ihnen ein "Stück Lebensqualität" zu nehmen. Viele von uns mögen sogar den Geschmack von Fleisch, essen aber trotzdem keines (bzw. nur sehr stark reduziert), da es einfach so viele Gründe gibt, die es nahezu asozial (direkter Wortsinn) machen, Fleisch zu konsumieren. Im Folgenden möchten wir euch eine kurze Orientierung geben, welche Aspekte man bedenken sollte, bevor man das nächste Mal wieder zu Fleisch oder Tierprodukten greift:

ETHIK
Zum globalethischen Gesichtspunkt gibt es zu sagen, dass momentan mehr als 1 Milliarde Menschen auf der Welt hungern müssen. Auf der anderen Seite beträgt die jährliche Getreideernte derzeit 1,57 Milliarden Tonnen (2006), von Soja ganz zu schweigen. Bei bald 7 Milliarden Menschen ergibt das eine theoretische Zuteilung von mehr als 600g Getreide pro Tag und Mensch. Da jedoch zwischen 6 und 10 kg Getreide verbraucht werden, um 1 kg Fleisch zu erzeugen, ist es geradezu kriminell, so viele Nahrungsmittel indirekt zu vernichten! Bei Soja sind es sogar 90% der weltweiten Ernte von 220 Millionen Tonnen (2007), die in Nutztiermägen landen.

Bei der Tierrechtsethik sind wir der Meinung, dass der Mensch aufgrund der Fähigkeit komplex zu denken, nicht dazu berechtigt ist, andere Lebewesen auszubeuten. Gleichzeitig zwingt ihn dieses Alleinstellungsmerkmal aber auch dazu, über seine Ernährung nachzudenken und zu dem Schluss zu kommen, sich vegetarisch, bzw. vegan zu ernähren. Tiere sind dazu nicht in der Lage, weshalb auch das Argument "das ist von der Natur so eingerichtet, dass der Tiger das Reh ist, deswegen kann der Mensch auch Tiere essen" nicht zieht.

Außerdem sollten wie aufhören uns etwas vorzumachen. Manche Menschen glauben tatsächlich an ein romantisches, schmerzfreies und harmonisches Schlachten. Doch genau das Gegenteil ist der Fall!
Die Tiere werden (teilweise) betäubt und dann bei lebendigem Leibe kopfüber abgestochen und ausgeblutet. Außerdem braucht es nicht viel Hirn, sich vorzustellen, unter welchen Bedingungen die Tiere gelebt haben, die dann für 99 Cent das Kilo im Supermarkt verkauft werden. Da lügt man sich nur selbst in die Tasche, wenn man da an ein glückliches Freilandrind denkt...

Einen guten Gesamtüberblick gibt der Film "Earthlings", der allerdings nur für Leute geeignet ist, die die Wahrheit auch vertragen können. Vegetariern und Veganrern raten wir ab, diesen Film zu sehen.
--> www.veg-tv.info/earthlings

KLIMA und UMWELT
Fleischkonsum ist der Hauptgrund für die Abholzung der Regenwälder. Im Amazonasgebiet wurde der Regenwald bisher um 50% reduziert, 70% der gerodeten Flächen wurden hinterher als Weidegebiet genutzt. Das ist doppelt klimaschädlich, da einerseits kein Wald mehr da ist, der das klimaschädliche CO² binden könnte und andererseits Kühe riesige Massen an Methan ausstoßen, das 20mal klimaschädlicher ist, als CO². Durch Nutztierhaltung entstehen weltweit mehr klimaschädliche Gase, als durch den gesamten globalen Verkehr (inkl. Schiffs- und Flugverkehr!).
Es  gibt mittlerweile sogar Berechnungen, die von einem Anteil von 50 % an den Treibhausgasen sprechen, die die Produktion von tierischen Lebensmitteln verursacht.
--> www.jointhemovementnow.org
--> www.donnerstag-veggietag.de

Gesundheit
Eine Ernährungswissenschaftlerin des Quantinstituts hat mir versichert, dass es viel gesünder ist sich ausgewogen vegetatisch oder vegan zu ernähren, als fleischhaltige Kost. Dies sei ein "breiter Konsens" unter den Ernährungswissenschaftlern, mit Ausnahme natürlich einiger weniger, die der FLeischindustrie nahe stehen.(Triesdorf ist ein naher Verfechter von fleischhaltiger Ernährung(Warum ist ja wohl klar)
Damit lasse ich also das Argument "Fleisch gibt mir viele wichtige Vitamine und Nährstoffe, die ich anderswo nicht daherkriege" nicht gelten!
Einige Belege warum Fleisch so gesundheitsschädlich ist gibts in Stichwortform:
- Krebsarten wie Darm- oder Brustkrebs kommen bei Fleischessern häufiger vor: Argentinien und Urugay sind die größten Fleischkonsumenten und haben auch die höchsten Erkrankungsraten dieser beiden Krebsarten
- Fleischkonsum begünstigt Krankheiten wie Arthritis und Übergewicht
- Eine Studie der kalifornischen Loma Linda University belegt, dass Fleischkonsum zu einem verdoppelten Risiko, an Demenz zu erkranken, führt